AntifaschistInnen der Region haben am 17. Mai bekannte und führende Neonazis der Region der Öffentlichkeit vorgestellt, darunter Kunkel (NPD), Königs (Kameradschaft Aachener Land (KAL)) und die Büttgenbrüder Karsten und Michael (beide KAL). Während einer Busrundfahrt wiesen die AntifaschistInnen darauf hin, daß die Neonazis weitgehend ungestört ihre verbrecherische Propaganda verbreiten, Jugendliche und AusländerInnen einschüchtern usw. Die AntifaschistInnen reagierten damit auf die jahrelange Untätigkeit der Strafverfolgungsbehörden gegenüber dem Neofaschismus in der Region.
Die Neonazis aus dem Raum Aachen wurden öffentlich und vor ihrer Haustür Neonazis genannt und fühlten sich „beleidigt“. Sie stellten Strafanträge wegen Beleidigung. Polizei und Staatsanwaltschaft reagierten wie auf Knopfdruck.
Sie nahm die Ermittlungen auf und veranlasste Hausdurchsuchungen, 11 ZeugInnenvorladungen (die kollektiv die Aussage verweigerten)und eine Erkennungsdienstliche Behanldung (Fotos), um die Daten (Fotos, Adressen etc.) den Nazi-Antragsstellern vorlegen zu können.