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Soziales Zentrum/Bauwagenplatz Aachen >>Über uns
Wir sind eine Gruppe von Leuten die sich zum Ziel gesetzt hat, ein Soziales Zentrum und einen Bauwagenplatz in Aachen zu schaffen. Wir alle haben uns mit unterschiedlichen Motivationen und Vorstellungen und aus verschiedenen Zusammenhängen nach und nach zu diesem Projekt zusammengefunden. Daraus ist die „Initiative für ein Soziales Zentrum/Bauwagenplatz“ entstanden. Auf den nächsten Seiten werden wir ein vorläufiges Konzept darstellen. Es ist unser Ziel, einen Treffpunkt zu schaffen, einen Anlaufpunkt für Menschen, die sich engagieren wollen. Ein Soziales Zentrum lebt von den Menschen, die es machen. Um möglichst vielen die Möglichkeit der Beteiligung zu geben, ist eine zentrale Lage und eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel notwendig. Gerade um dem Konsumzwang der kommerziellen Kneipen und Diskotheken entgehen zu können, ist es notwendig eine Alternative zu schaffen, einen Freiraum, in dem sich Menschen herrschaftsfrei und selbstbestimmt einbringen können, in dem viel Platz für Kreativität ist. Wo sonst ist Platz für die Verwirklichung eigener Ideen, für Selbstorganisation? Wir wollen einen Raum schaffen, in dem kommerzfreie Kulturveranstaltungen stattfinden und auch mal Partys oder Konzerte veranstaltet werden können. Aber vor allem politische und soziale Arbeit soll in den Räumen stattfinden. In Aachen fehlt es einigen politischen Gruppen an Infrastruktur. Oftmals werden keine passenden Räumlichkeiten für Veranstaltungen gefunden. Gruppentreffen finden oft weit außerhalb der Öffentlichkeit statt. Viele Projekte scheitern bereits zu Beginn an der nicht vorhandenen Infrastruktur. Diese Struktur wollen wir schaffen und verschiedenen Gruppen zur Verfügung stellen. So ist es unser Anliegen, emanzipatorische Politik zu erleichtern und kontinuierliche, sichtbare Arbeit zu ermöglichen. Auch Kontakt zu Menschen und Gruppen, die seit langem politisch arbeiten lässt sich in einem sozialen Zentrum besser herstellen. So können leichter Erfahrungen ausgetauscht werden und wenn nötig, Hilfestellung gegeben werden. In einem Umfeld, in dem politisches Engagement alltäglich ist, ist die Motivation, sich selbst zu engagieren ungleich höher. Auch erhoffen wir uns, dass ein solidarisches Miteinander durch ein gemeinsames Zentrum gestärkt wird. Was wir jedoch nicht anstreben ist ein ausschließendes „Wir“-Gefühl. Es geht uns nicht darum, uns zurück zu ziehen in eine „heile Welt“, eine Insel zu schaffen. Es geht darum Dinge zu ändern, die wir ändern wollen, es geht darum uns einzumischen. Gerade deshalb müssen wir offen bleiben für Kritik, Kommunikation und neue Ideen. Wir leben nicht außerhalb der Gesellschaft. Deshalb wollen wir versuchen, Freiräume zu schaffen, frei von Rassismen, Sexismen, homophoben, autoritären und antisemitischen Verhaltensweisen. Wir wollen einen Platz schaffen, an dem niemand diskriminiert wird. Das ist sicherlich der Idealzustand und noch ein langer Weg dahin, wichtig ist aber doch, dass wir diesen Zustand anstreben, dass wir versuchen, anders zu leben, diesen Weg zu gehen und dabei immer weiter zu lernen. >>Soziales Zentrum/Bauwagenplatz Aachen
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