| Projekt Antifa Aachen | ||||||||||||
Home - Texte - Termine - Downloads - Links - Newsletter - Spenden - Impressum/Kontakt Aktuell - Themen - Stichwörter - Archiv (2002-2005) - Archiv (2001-2003) |
||||||||||||
|
Oliver Harf Oliver Harf ist zur Zeit Abgeordneter der NPD Stolberg, zu Studienzeiten gehörte er zur neofaschistischen Burschenschaft Libertas Brünn. Bedrohung von politischen GegnerInnenNachdem das Autonome Antifaprojekt an den Aachener Hochschulen darüber berichtete, dass Harf bei der Studierendenparlamentswahl der RWTH Aachen 2000 eine Wahlhelferin mit "Deine Adresse krieg ich auch noch raus" bedroht hatte (weil diese ihn auf den mehrfachen Bruch der Wahlordnung durch die rechtsextreme "aktiv"-Liste aufmerksam machte), drohte Harf mit einer Klage. Bedrohung gegen TaxifahrerNeben politischen Gegnern bedrohte der Ex-Liberte z.B. auch im März 2002 einen Taxifahrer, der sich weigerte den Chef und andere Burschen der einschlägig bekannten Aachener Burschenschaft Libertas Brünn zu befördern. Oliver Harf beharrte – trotz etwa zehn weiterer wartender Taxen – auf der Beförderungspflicht dieses einen Fahrers. Der Taxifahrer berief sich darauf, in der Vergangenheit von Harf bedroht worden zu sein. Harf stritt das ab und betonte, er wolle doch nur eine "solide, nationale Taxifahrt" mit einem "soliden, nationalen Fahrer". Am Ende stellte die Polizei die Personalien der Burschen fest und verdonnerten sie wörtlich zu einem "soliden, nationalen Fußmarsch"! Antifaschistische SoWi-Studis schlugen den Taxifahrer für den Titel "Magister-Studi des Monats" vor. Das hat er verdient, denn es erfordert wirklich Mut, sich dem Chef eines Vereins zu widersetzen, in dessen Reihen mit Markus Kahlenborn schon einmal ein verurteilter Nazibombenleger zu finden war. Das verleiht Drohungen aus den Reihen der Aachener Liberten schon eine gewisse Brisanz. (Quelle: >>Bochumer Stadt und Studienzeitung) Kandidatur für die NPD Stolberg 2004Zu den Kommunalwahlen September 2004 trat Harf als Kandidat auf Listenplatz 2, nach dem Neonazi Willibert Kunkel, für die NPD in Stolberg an. Er bedrohte zusammen mit Kunkel im Wahlkampf antifaschistische Plakatierer. Nachdem die NPD 2 Sitze erreichte, erreichten Harf und Kunkel, zusammen mit einer großteils von der Kameradschaft Aachener Land zusammengestellten Schläger- und Krawalltruppe, dass der neue Bürgermeister sich nicht traute, sich von den neonazistischen Abgeordneten zu distanzieren und dass die >>erste Ratssitzung unter starkem Polizeiaufgebot statt fand. Oliver Harf und Kunkel kandidierten im Oktober 2004 beide für den Bundesvorstand der NPD, wurden aber >>abgelehnt. Unterstützung von militanten NeonazisIm Landtagswahlkampf unterstützte der Neonazi den KAL-Anführer René Laube beim Unterschriftensammeln in Düren. Die Antifa Düren kann die Nazis behindern. 4 Tage später, am 2. April 2004, bedroht René Laube Antifaschisten sie zu ermorden, wie >>kurz zuvor Nazis einen Punk in Dortmund Zitate
|
| Oberkategorien: |
Burschenschaft Libertas Brünn NPD KV Aachen Stolberg [+] Rechtsextreme Personen |
| Bilder: |
2004 11. September 2004: Oliver Harf |
| Dateien: |
2005 26. August 2005: NPD + DVU + Stiefelfaschisten sind die neue NSDAP |
| Texte: |
2005 2. Juli 2005: Gründung Stolberger Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus - Presse (Pressespiegel) 20. Dezember 2005: Justiz auf dem rechten Auge blind (SAV) |