| Projekt Antifa Aachen | |||||||||||||||
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Burschenschaft Libertas Brünn Rechtsextreme Burschenschaft in Aachen.
Mitglieder der Libertas Brünn beteiligte sich mehrfach an Naziaufmärschen, teilweise auch an der Organisation. Libertas Brünn, NPD, JN, Anti-Antifa...Libertas Brünn stellt innerhalb der burschenschaftlichen Szene den äußersten rechten Rand dar. Durch den Eintritt einiger Aktivisten aus der rechten Szene konnte Libertas in den letzten Jahren mehrere Neuzugänge vorweisen. Mehrfach traten Libertas Brünn und NPD/JN in Aachen gemeinsam in Erscheinung. “Längst ist Libertas Teil des bundesweit geknüpften Netzwerks der Rechten. Das Haus am Muffeter Weg war in der Vergangenheit mehrfach Anlaufstelle für die Spitze der Szene: Der Holocaust-Leugner und Herausgeber der rechtsextremen “Staatsbriefe”, Hans-Dietrich Sander, referierte hier ebenso wie der Bundesvorsitzende der Republikaner, Rolf Schlierer.” (AN, 19.2.1998). Schon 1993 trafen sich Neonazis aus verschiedensten Lagern in den Räumen der Liberten zu einem "Junge Freiheit-Lesekreis" - Republikaner, JNler, Burschenschafter bis hin zu militanten Bombenbauern aus der "Anti-Antifa". Das bekannteste Beispiel für diese Zusammenarbeit in Aachen ist wohl die gemeinsame Demonstration gegen die Eröffnung der Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" 1998. Ausgerechnet und bestimmt nicht zufällig am 20. April, dem Geburtstag von Adolf Hitler marschierten Aachener Burschenschafter gemeinsam mit führenden Rechtsextemisten auf. Ein weiteres Bindeglied zwischen der extremen Rechten und den Liberten ist Marcus Kahlenborn. Kahlenborn, der Mitglied der Libertas Brünn war, wurde zuvor -nämlich 1995- in Dortmund zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Kahlenborn, auch der "Sprengmeister" genannt, war Führungsmitglied der Anti-Antifa Gruppe Volkswille. Er beteiligte sich an mehreren militanten Anschlägen -die sich auch und gerade gegen Menschen richtete- und er unterhielt eine Bombenwerkstatt. Heute ist er Vorsitzender des Aachener NPD Kreisverbands. Außerdem redete hier der ex-RAF-Anwalt Horst Mahler, heute einer der wichtigsten rechtsextremen Vordenker und Organisatoren. Dieser trat unter anderem bei dem NPD/JN-Aufmarsch am Lindenplatz am 2.6.2000 als Hauptredner in Erscheinung. Die Libertas war bei dieser Veranstaltung personell beteiligt; das Libertenhaus diente den Demonstranten als Anlaufstelle. Liste Aktiv: Rechtsextremisten im SPAuch im Studierendenparlament der RWTH war die Libertas zeitweise vertreten: In der Liste “Aktiv” brachten Burschen ungehindert rechtsextreme Inhalte in die Hochschulpolitik. Auch wenn sie sich im Studierendenparlament eher gemäßigt gaben, so sollte nicht vergessen werden, daß sie Teil des legalistisch ausgerichteten Flügels der Neo-Nazi-Szene sind. Anti-AntifaarbeitEs gibt klare Anzeichen dafür, daß die Burschenschaft gezielte ">>Anti-Antifaarbeit" betreibt [Hiermit sind sowohl gründliche Recherche über antifaschistische Aktivitäten als auch vor allem deren Publikmachung gemeint. Dies schließt gerade auch das Veröffentlichen von Fotos des "politischen Feindes" in faschistischen Medien ein, mit dem Ziel, militante Gegenmaßnahmen zu ergreifen]. So sahen sich AktivistInnen aus Aachen von Prozessen heimgesucht, von denen mindestens einer durch die Anti-Antifaarbeit der Libertas auf den Weg gebracht wurde. Juristisch sind die Vorwürfe eher harmlos, dient der legalistische Weg doch einzig und allein der Einsicht in die Akten der beschuldigten Personen von Seiten des Libertas-Anwalts; sprich: Weiterer Anti-Antifaarbeit. RevisionismusDie Burschenschaft veröffentlichte auf ihrer Internetseite mehrfach Texte, welche (meist indirekt) den Anschluss angeblich deutscher Gebiete (z.B. Teile Belgiens, Sudetenland und Polen) forderten, und die Befreiung durch die Alliierten vom Nationalsozialismus verurteilten. Auszug der Vorfälle um/mit der Libertas Brünn:
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