von VVN-BdA Aachen - 12.4.2005 21:06
Am Samstag, 2. April kam es erneut zu Widerstand gegen Neonazi-Umtriebe in der Dürener Innenstadt. An einer spontan bei der Polizei angemeldeten Kundgebung gegen eine Gruppe von Neonazis, die für die NPD Unterschriften zur Landtagswahl sammelte, beteiligten sich bis zu 40 Personen. Mit Transparenten ("Kein Fußbreit den Faschisten", "Gegen Naziterror, Rassismus und Revanchismus") demonstrierten die Nazigegner am Nachmittag für rund eineinhalb Stunden gegen ein Dutzend Mitglieder und Anhänger von NPD und "Kameradschaft Aachener-Land". An einer anschließenden kurzen Demonstration durch die Dürener Innenstadt beteiligten sich etwa 20 Antifaschisten. Bereits am Dienstag hatten 15 Antifaschisten in Düren gegen NPD-Aktivisten protestiert, die daraufhin ihre Unterschriftensammlung vorzeitig abbrachen. (Ausführlicher Bericht hier)
Am Samstag, 2. April kam es erneut zu Widerstand gegen Neonazi-Umtriebe in der Dürener Innenstadt. An einer spontan bei der Polizei angemeldeten Kundgebung gegen eine Gruppe von Neonazis, die für die NPD Unterschriften zur Landtagswahl sammelte, beteiligten sich bis zu 40 Personen. Mit Transparenten ("Kein Fußbreit den Faschisten", "Gegen Naziterror, Rassismus und Revanchismus") demonstrierten die Nazigegner am Nachmittag für rund eineinhalb Stunden gegen ein Dutzend Mitglieder und Anhänger von NPD und "Kameradschaft Aachener-Land". An einer anschließenden kurzen Demonstration durch die Dürener Innenstadt beteiligten sich etwa 20 Antifaschisten. Bereits am Dienstag hatten 15 Antifaschisten in Düren gegen NPD-Aktivisten protestiert, die daraufhin ihre Unterschriftensammlung vorzeitig abbrachen. (Ausführlicher Bericht hier)
Trotz landesweiter Proteste wie dem geschilderten Beispiel aus Düren kandidiert die NDP (neben REPs u.a.) in fast allen Wahlkreisen aus NRW. In einer ausführlichen Stellungnahme von Antifaschisten aus NRW heißt es (hier in vollständigem Wortlaut):
"Seit Mitte der neunziger Jahren ist die schon oft für tot erklärte „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) wieder aktiver geworden. Die zuvor meist alten Zeiten nachtrauernde und völlig überalterte braune Stammtischpartei hat ihre Strategie und programmatischen Schwerpunkte überarbeitet und sich zudem stärker auf die Straße orientiert. Erst vor einem halben Jahr bei den Landtagswahlen in Sachsen gelang es ihr, erstmalig seit den sechziger Jahren wieder in ein Länderparlament einzuziehen. Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen in NRW am 22. Mai 2005 hat die Partei nun auch im größten deutschen Bundesland mit dem Wahlkampf begonnen: In vielen NRW-Städten wurde bereits mit der Durchführung von Infoständen, Veranstaltungen und dem Sammeln von Unterstützungsunterschriften gestartet, Kundgebungen und Demonstrationen sind in Planung. Wir, Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Nordrhein-Westfalen, wollen und werden nicht dabei zusehen, wenn eine neonazistische Gruppierung wie die NPD in die Öffentlichkeit geht und ihre nationalistische, rassistische und antisemitische Hetze betreibt. Wir werden das uns Mögliche tun, um diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Mit diesem Informationsblatt möchten wir einer interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in das Wirken und in die Strukturen der NPD geben."
Wir erinnern an unsere Plakate "Keine Nazi in die Parlamente": Antifaschistische Initiativen, einzelnde Gliederungen von SPD und Grüne haben erste Bestellungen aufgegeben. Sie reichen allerdings noch nicht aus, im Wahlkampf optisch ein antifaschistisch geprägtes Klima herzustellen. Nachbestellung bitte an die VVN schicken.
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