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07.02.2003: Bürgermeister Paul Larue boykottiert Antikriegsdemonstration
von Antifa Düren - 5.11.2004 22:53

Dürens Bürgermeister Paul Larue hat das Angebot abgelehnt, eine Grußansprache an die Teilnehmer der Dürener Demonstration gegen den Irakkrieg zu sprechen.

Wen repräsentiert eigentlich Dürens Bürgermeister Paul Larue?

Der Bürgermeister der Stadt Düren hat das Angebot, bei der Abschlusskundgebung der Dürener Demonstration gegen den Irakkrieg ein Grußwort zu halten, abgelehnt. Dies war ihm von den Organisatoren angeboten worden. Paul Larue (CDU) begründete seine Entscheidung damit, er könne den Appell nicht unterstützen und nur auf Veranstaltungen auftreten, hinter denen er inhaltlich stehe.

Worum ging es in diesem Appell?

In Sorge um die Erhaltung des Friedens haben die unterschiedlichsten Gruppen aus der Stadt Düren im Zusammenhang mit der geplanten Antikriegsdemonstration am 8. Februar 2003 in Düren einen Appell verabschiedet, der den von den USA geplanten Krieg gegen den Irak ablehnt.Die Bundesregierung wird darin aufgefordert, ihre bisherige Unterstützung bei der Vorbereitung dieses völkerrechtswidrigen Angriffskrieges sofort einzustellen und den USA in Zukunft jegliche Unterstützung für den Krieg gegen den Irak zu versagen.
Aus den Erfahrungen der seit nunmehr 1 ½ Jahren in Düren stattfindenden Mahnwache für Frieden sind wir uns sicher, dass durch diesem Appell eine absolute Mehrheit der Einwohner Dürens repräsentiert wird.

Dies belegen auch Umfragen, aus denen hervorgeht, dass weit über 70 % der bundesdeutschen Bevölkerung gegen einen Krieg im Irak sind. Die Weigerung des Bürgermeisters, ein Grußwort an die Teilnehmer der Friedensdemonstration zu richten, wirft die Frage auf:

Wen repräsentiert eigentlich der Dürener Bürgermeister Paul Larue?

Wir haben noch gut in Erinnerung, dass er als Redner und Schirmherr bei den Veranstaltungen des „Bund der Vertriebenen“ in Düren ohne zu Zögern auftrat. Davon konnten ihn selbst die eindeutigen nachgewiesenen Verbindungen der von Herrn Weschke (Vorsitzender des BdV Düren) auserkorenen Redner in die Neonaziszene nicht abbringen. Und der Bürgermeister nimmt ja nur an Veranstaltungen teil, bei denen er voll dahinter stehen kann! Friedensdemonstrationen gehören offensichtlich nicht dazu.
Alles klar?

Zeigen wir ihm dafür die rote Karte! Für eine starke Antikriegsbewegung!

Antifa Düren, 7. Februar 2003

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