Aktuell
Gesinnung Latusseks unbezweifelbar
von Antifa Düren - 5.11.2004 21:48

Auch in diesem Jahr wird darüber gestritten ob der diesjährige Redner beim "Tag der Heimat" des BdV Düren, Herr Latussek ein Neofaschist ist oder nicht. Tatsachen und Fakten liegen auf dem Tisch und lassen unzweifelhaft die politische Gesinnung des Herrn Latussek erkennen. (Siehe dazu die Anlage "Zur Person: Paul Latussek").

Der diesjährige Redner auf dem "Tag der Heimat" in Düren, Paul Latussek, ist noch offensichtlicher dem neofaschistischem Lager zuzuordnen als seine Vorgänger Rüdiger Goldmann 2000 und die Festrednerin des Jahres 1995 Renate Sappelt.

Die Reaktionen von Politikern der Stadt und des Kreisvorsitzenden des BdV Weschke, auf den Protest der Antifa Düren ähneln denen des Jahres zuvor. Es wird abgewiegelt und verharmlost. Der Landrat will laut DN- Nachrichten vom 23.08.2001, genau wie im vergangenem Jahr "die Vorwürfe gegen Herrn Latussek sorgfältig prüfen". Wahrscheinlich ist, das er nach der Prüfung ebenso wie im letzen Jahr, die Schirmherrschaft aufrechterhält.

Laut DN- Nachrichten vom 23.08 zeigt sich der Landrat weiterhin "wenig erfreut darüber, dass der Tag erneut von Querelen überschattet wird".

Vielleicht sollte er einmal darüber nachdenken, inwieweit er bewusst oder unbewusst den Ärger mit herraufbeschworen hat. War ihm das letzte Jahr keine Lehre?

Hatte er etwa angenommen, das wir nach den Protesten des letzten Jahres in diesem Jahr die Hände in den Schoß legen würden, zumal der diesjährige Festredner noch offensichtlicher der neofaschistischen Szene zuzuordnen ist?

Warum eigentlich überprüft der Landrat nicht vor der Übernahme einer Schirmherrschaft über was oder wen er die Schirmherrschaft übernimmt?

Oder müssen wir annehmen, das er trotz anderer Äußerungen uns gegenüber mit den Bestrebungen des Kreisvorsitzenden des BdV Weschke sympathisiert?

Hatte er damit gerechnet, das dass Auslegen einer falschen Fährte( er hatte einen anderen Namen als Festredner zum "Tag der Heimat" in Düren in die Öffentlichkeit lanciert, über den Recherchen nichts ergaben), die Wachsamkeit der Antifaschisten beeinflussen könnte?

Oder wurde er selbst etwa von Weschke getäuscht?

Diese Fragen zu klären könnte recht spannend werden.

Und der Herr Weschke stellt sich laut DN- Zeitung vom 21.08.2001 hinter dem von ihm eingeladenen Rechtextremisten Latussek und behauptet frech: "Paul Latussek sei ein untadliger Mann gegen den man nichts sagen kann". Von seiner Seite aus mag das so sein, da mittlerweile davon ausgegangen werden kann, das die Auswahl der dem Neofaschismus zuzuordnenden Festredner bei ihm kein Zufall sondern durch ihn Programm des BdV Düren ist. Wir als Antifaschisten halten uns an die Fakten und die sind eindeutig.

Deshalb nehmen wir auch in diesem Jahr nicht widerstandslos hin, wenn der BdV Düren, mit Schützenhilfe lokaler Politiker, seine am 8. September 2001 in der Stadthalle Düren zum "Tag der Heimat" stattfindende Veranstaltung, zum Mekka von Rechtsextremen und Neofaschisten macht.

Alle Politiker, die ernsthaft Naziterror, Rassismus uns Revanchismus ablehnen, machen sich unglaubwürdig, wenn sie sich nicht mit Nachdruck gegen die von Weschke betriebene Rechtsentwicklung im BdV Düren wenden.

Kein Fußbreit den Faschisten denn:

FASCHISMUS IST KEINE MEINUNG SONDERN EIN VERBRECHEN!

projekt antifa
sei hipp und mach mit